Immersatt

Kriegsspiele

Oder: Man ändert sich doch, wenn man älter wird.

Hatte ich Kriegsspiele bisher kategorisch abgelehnt, so bin ich seit den Herbstferien süchtig danach. Es geht doch wahrlich nichts über Spiele, bei denen man Angriffspläne schmiedet, sich unbemerkt im Zickzack heranschleicht, und dann alles abschlachtet, bis der Gegner gefallen ist - oder eingeengt durch den bedrohenden Feind aufgibt.

Ausgerechnet der 11-jährige Koray hat uns dazu angestiftet. Anlass war wohl mein unerwarteter Besuch bei "meinen Kleinen"[1] in den Ferien.

Seit diesem Tag ist "Vier gewinnt!"[2] - unser bisheriger Favorit - in den tiefsten Winkeln unseres Spieleregals verschwunden. So ein langweiliges Spiel ist doch im 21. Jahrhundert nichts mehr für uns.

Stattdessen spielen wir (das sind neben Koray und mir noch etwa eine Handvoll[3] anderer Mädchen und Knaben im kampfeswütigen Alter von etwa 8 bis 11 Jahren) das bekannteste aller Kriegsspiele.

Nachdem also heute alle Hausaufgaben zur vollsten Zufriedenheit der Ehrenamtlichen gemacht waren, stand wie selbstverständlich fest, was gespielt wird:

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